Montag, 23. Februar 2015

Selbstbestimmung am Lebensende?

Vortrag und Diskussion

Selbstbestimmung am Lebensende?

Zur aktuellen Debatte um eine gesetzliche Neuregelung der Sterbehilfe

Professor Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Würzburg)

Montag, den 02. März 2015, 19.00 Uhr, Frankenhof Erlangen, Südliche Stadtmauerstr. 35, Raum 20


Eric Hilgendorf
Der Referent nimmt kritisch zu den Versuchen Stellung, die organisierte Hilfe bei der ärztlichen Freitodbegleitung unter Strafe zu stellen. Sowohl der Entwurf des Gesundheitsministers Gröhe wie die Entwürfe anderer Personen im Bundestag, mit Ausnahme des Gesetzesvorschlags von Renate Künast, wollen die ärztliche Freitodbegleitung verbieten, obwohl die Selbsttötung selber in Deutschland nicht strafbedroht ist. Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung spricht sich immer wieder gegen ein solches Verbot aus.

Eric Hilgendorf ist Strafrechtler und Rechtsphilosoph, der sich mehrfach mit Fragen der Selbstbestimmung am Lebensende auseinander gesetzt hat. Er ist Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung und im Beirat der Humanistischen Union. Das Foto rechts stammt von der gbs-Aktion Letzte Hilfe.

Organisation in Zusammenarbeit mit dem Bund für Geistesfreiheit Erlangen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Giordano Bruno Stiftung - Regionalgruppe Mittelfranken

Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind:
  1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild
  2. Religionskritik/Säkularismus
  3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie
  4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).

Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung:
  1. Theoretische Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession fördert und entwickelt.
  2. Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, die Giordano Bruno Akademie und Auftritte unserer Mitglieder und Förderer in der Öffentlichkeit
  3. Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de