Samstag, 27. Juli 2013

Teufel, Vampire und sechzehn Höllen: Zu den Abgründen des tibetischen Buddhismus

Vortrag von Dr. Colin Goldner im Rahmen der Veranstaltungsreihe Außer Sinnen 2013 in Nürnberg

Mit Dr. Colin Goldner
Dienstag, 30. Juli 2013, 19.30 Uhr
Nicolaus-Copernicus-Planetarium Nürnberg

 Der tibetische Buddhismus zählt zu den weitestverbreiteten „östlichen“ Religionssystemen hierzulande. Die Zahl der Anhänger und Sympathisanten für die auch als Vajrayana bekannte Variante des Buddhismus bzw. die Vajrayana-Sekte der Gelbmützen, als deren Oberhaupt der Dalai Lama gilt – auch wenn er das formal gar nicht ist –, geht in die Millionen. Wesentlicher Grund hierfür ist die Dauerpräsenz „Seiner Heiligkeit“ in den Boulevard- und Yellow-Press-Medien, über die das Interesse an „östlicher Spiritualität“ bedient und ständig erweitert wird.



Der tibetische Buddhismus ist –assoziiert gerade über die Figur des Dalai Lama – verknüpft mit Begriffen wie „Friedfertigkeit”, „Güte”, „Geistesklarheit” und „Gelassenheit”. Auf welchen Prinzipien der tibetische Buddhismus tatsächlich beruht, und wie er von der bis zum Einmarsch der Chinesen im Jahre 1950 herrschenden Gelbmützensekte eingesetzt wurde, Land und Menschen gnadenlos zu unterdrücken und auszubeuten, ist jenseits dieser Klischees wenig bekannt.

 Mehr Informationen

  • http://turmdersinne.de/de/veranstaltungen/vortragsreihen/2013/abstract-goldner
  • https://www.facebook.com/events/362969257163493/

Veranstaltung in Zusammenarbeit mit

  • HVD Bayern
  • Turm der Sinne

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Giordano Bruno Stiftung - Regionalgruppe Mittelfranken

Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind:
  1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild
  2. Religionskritik/Säkularismus
  3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie
  4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).

Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung:
  1. Theoretische Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession fördert und entwickelt.
  2. Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, die Giordano Bruno Akademie und Auftritte unserer Mitglieder und Förderer in der Öffentlichkeit
  3. Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de