Sonntag, 13. Mai 2012

Protest gegen Mordaufruf


Die deutsche Politik muss Shahin Najafi schützen
(11.05.2012)
Der Zentralrat der Ex-Muslime (ZDE) und die Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) verurteilen den Mordaufruf gegen den exil-iranischen Rapper Shahin Najafi und fordern die deutschen Politiker dazu auf, alles zu unternehmen, um das Leben des in Köln lebenden Musikers zu schützen. Von liberalen Muslimen erwartet gbs-Sprecher Michael Schmidt-Salomon eine deutliche Kritik an den Menschenrechtsverletzungen ihrer fundamentalistischen Glaubensbrüder.

Samstag, 12. Mai 2012

Der Tod des René Descartes - Ein Giftmord?

Vortrag von Prof. Dr. Ebert zum mysteriösen Todesfall von René Descartes. Viele Indizien deuten auf einen Mord an dem französischen Philosophen, Mathematiker und Naturwissenschaftler hin.


Wer hat die Kugelgestalt der Erde entdeckt? - Ein Vortrag von Prof. Ebert

Der Vortrag untersucht die Frage, wer die Kugelform der Erde entdeckt hat und wie diese Entdeckung begründet wurde. Durch ein Zitat aus einem Text des Aristoteles wird nachgewiesen, daß die Kugelgestalt der Erde bereits im vierten Jahrhundert v. Chr. bekannt war und daß dafür zwei Beobachtungen eine begründende Rolle gespielt haben: 1) die Veränderung des Horizontes bei einer Positionsänderung des Beobachters 2) die Form des Erdschattens bei einer Mondfinsternis.


Mittwoch, 9. Mai 2012

Die GBS wird 8!


Wir werden 8! Acht Jahre ist es nun her, dass die Giordano-Bruno-Stiftung gegründet wurde. Die gbs nutzte im April 2012 die Gelegenheit, im Rahmen der 3. Berliner Stiftungswoche im Literaturhaus Berlin zurückzublicken auf das Darwin-Jahr, die Kritische Islamkonferenz und die Gründung des Zentralrates der Ex-Muslime, die Verleihung des Deschner-Preises an Richard Dawkins und des Ethik-Preises an Peter Singer, das vielbeachtete Gutachten der gbs-Ethikkommission zur Präimplantationsdiagnostik (PID) sowie auf viele weitere Aktionen und Kampagnen der Stiftung.
Wir freuen uns besonders, dass die Stiftung in dieser Zeit zu einem Zentrum der Aufklärung und Sammelpunkt vieler religions- uns gesellschaftskritischer Menschen, Aufklärern und Humanisten geworden ist.

Giordano Bruno Stiftung - Regionalgruppe Mittelfranken

Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind:
  1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild
  2. Religionskritik/Säkularismus
  3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie
  4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).

Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung:
  1. Theoretische Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession fördert und entwickelt.
  2. Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, die Giordano Bruno Akademie und Auftritte unserer Mitglieder und Förderer in der Öffentlichkeit
  3. Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de