Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind: 1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild 2. Religionskritik/Säkularismus 3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie 4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).
Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung liegen… 1. in der theoretischen Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession vorangetrieben werden soll; 2. in der Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit (Pressemitteilungen, Giordano Bruno Akademie etc.); sowie 3. in der Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung) (Hinweis: Zur Zeit reichen die finanziellen Mittel der Stiftung noch nicht aus, um Fremdprojekte zu unterstützen. Um dies langfristig zu ändern, wurde u.a. der Förderkreis der Giordano Bruno Stiftung ins Leben gerufen.)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de
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