Donnerstag, 8. Juli 2010

Sparmöglichkeiten bei den staatlichen Subventionen der Kirchen

Allein 450 Millionen Euro erhalten díe Kirchen von allen Steuerzahlern und zusätzlich zur Kirchensteuer für Personalkosten der Bischöfe, Pfarrer und Theologen

Mit mehr Netto vom Brutto wird es spätestens nach den Vorgaben der Regierung für die Gesundheitsreform nichts. Zwar werden auch die Arbeitgeber beteiligt, aber die Rechnung zahlen vor allem die Versicherten, Ärzte und Krankenhäuser werden verschont, die Pharma-Industrie nicht besonders hart angefasst. Wie immer wird also nicht gespart, sondern dank der Lobby-Verhältnisse einfach mehr Geld ins System gepumpt.

Sparen könnte man an vielen Stellen. Auf eine weist wieder einmal der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) hin: die Kirchen. Die nämlich leben wie die Maden im Speck der Steuerzahler, auch von denjenigen, die Atheisten sind oder keiner Kirche mehr angehören. Warum aber werden diese für etwas zwangsweise zur Kasse gebeten, was ihnen gegen den Strich geht, was auch auf eine fehlende Trennung von Staat und Kirchen in Deutschland hinweist?

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Giordano Bruno Stiftung - Regionalgruppe Mittelfranken

Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind:
  1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild
  2. Religionskritik/Säkularismus
  3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie
  4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).

Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung:
  1. Theoretische Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession fördert und entwickelt.
  2. Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, die Giordano Bruno Akademie und Auftritte unserer Mitglieder und Förderer in der Öffentlichkeit
  3. Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de